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Der 6. Genschlüssel

Krieg und Frieden


Die brennende Taube

 

Ich weiß, ich habe viel über den Verstand, das Denken und seine Konditionierungen geschrieben. Der Verstand der Trickster, wie er uns täuscht, an der Nase herumführt, uns trennt und Zweifeln lässt. Wie er uns mit Logik in die Irre führt. Wie er sich zum Herrn aufschwingt und doch nur unser Diener sein darf.

 

Wenn ich den 6. Genschlüssel auf mich wirken lasse, dann geht es sehr klar um Gefühle. Um die eruptiven Gefühle, um Wut, um Hass, Gefühle die Kriege auslösen können.

Es geht auch um intensives Leiden, Verlangen, um Verzweiflung.

Und nicht zuletzt geht es darum andere emotional zu schockieren, sie mit den eigenen Emotionen zu erschlagen, zu bedrängen.

 

Meine Emotionen sind deine, deine sind meine.

Aber das stimmt nicht.

Meine Emotionen sind nicht einmal MEINE Emotionen.

 

Nicht weil ich ein offenes Emotionalzentrum habe.

Was im Übrigen tatsächlich nicht bedeutet keine eigenen Gefühle zu haben - sondern, dass dich die Gefühle anderer besonders beeindrucken, beeinflussen können, weil du sie deutlich wahrnehmen kannst - gerade auch als Projektor.

Und bevor dir das klar ist, können die Stimmungen anderer dich tatsächlich infizieren - egal in welcher Richtung.

 

Das ist nicht nur ein individuelles Spiel.

Die Stimmung einer Gruppe schafft ein morphogenetisches Feld, in dem wir uns alle im Einzelnen kaum abgrenzen können.

Es sickert ein und umschlingt unser Herz und unseren Verstand.

 

Stichwort Gedankenhygiene.

 

Aber wie ist es mit meinen Gefühlen, die soll ich doch nicht etwa kontrollieren?!

 

Ich verstehe Tor 6 als Regulator. Mit wem will ich intim sein und mit wem nicht. Aber es geht nicht nur um Sexualität.

Es geht um Nähe im Allgemeinen. Um Energie.

Wie nah lasse ich dich heran?

Was nehme ich auf?

 

Tor 6 ist dazu designt Reibung zu erzeugen. Die Konfliktbereitschaft des Schattens lässt uns auflaufen, schmerzhaft, fordert aber auch heraus, spiegelt.

 

Meine Erfahrung mit Tor 6

 

Verdammt jetzt ist mir mal wieder alles um die Ohren geflogen, weil ich so verdammt wütend war und es überhaupt nicht unter Kontrolle hatte.

Ich bin geplatzt, explodiert.

Es ist ein grauenvolles Gefühl im Inneren, später danach, als hätte ich mich besudelt, wie ein Stück von mir selbst zerrissen, angefressen.

Komplett aus dem Gleichgewicht.

Aber dennoch auch erleichtert.

Beruhigt.

 

WUT

 

Es geht nicht um die Wut, dass sie nicht da sein darf.

Doch das darf sie, sie hat alle Rechte des Universums dazu.

Es geht um das Timing.

Wann war sie denn wirklich da, wann hat sie das erste Mal um die Ecke geschielt, wann hat sie sich ins Zimmer geschlichen und sich unters Sofa gekauert?

 

Manchmal ist diese Wut sehr alt, sehr, sehr alt. Sie ist eventuell gar nicht meine Wut aus diesem Leben, denn da steht eine lange Reihe zähneknirschender, bibbernder Ahnen und Ahninnen hinter mir. Sie verziehen ihre Gesichter, ihre Fäuste sind geballt.

Irgendwann als ich mal mit dem Fahrrad durch die Gegend gesaust bin, habe ich sie wie eine fröhlich flatternde Fahne

hinter mir wahrgenommen.

Eine echt lange flatternde Fahne.

Ich weiß kaum etwas über meine männlichen Vorfahren.

Sie sind wie ein blinder Fleck in meiner Familie. Die Frauen erscheinen sehr präsent, sehr kraftvoll.

Aber die Männer? Wer waren sie? Wo waren sie?

Ich konnte spüren, dass sie es mochten, überhaupt gesehen, erinnert zu werden.

Heute versuche ich sie und mich bewusst zu entspannen und zu heilen, z.B. mit dem Soundgeschenk von Tom Kenyon „Ancestral Healing“.

 

Meine Wut hat aber auch genügend Nahrung in diesem Leben gefunden, richtig vollfressen konnte sie sich.

Mein Bauch war zum Platzen angefüllt.

Ich weiß, ich habe Themen von Generationen übernommen. Themen denen ich mich wohl stellen wollte.

Natürlich hatte ich keine Ahnung von Seelenverträgen und dergleichen.

Obwohl ich schon als Kind ahnte, hier als Beobachterin zu sein.

Das Ganze ist eher ein Spiel.

 

Das Spiel war grausam und hat mich und meine Intimität als Kind schwer verletzt und es hat alle üblichen Ausweichmanöver von Betäubung, Selbstzerstörung, Identitätsverlust ab der Pubertät in Gang gesetzt.

Ich bin echt bis zum Anschlag hindurch gewatet. Mein Design der echten Erfahrungen habe ich wahrhaftig ausgelebt. Der komplett ruinierte SELBSTwert – aufgedröselt, schwammig, beinahe nicht mehr existent – schlingerte von einer Katastrophe in die nächste, nur meine Höhere Macht hielt mich gerade so am Schlafittchen über Wasser.

Aber als ich tatsächlich wählen sollte, musste zwischen diesem Leben oder nicht – hat mich meine Wut gerettet.

Und bei Gott, ich war wütend.

Die ersten Schutzkreise, die man bewusst zieht, sind nicht charmant diplomatisch.

Du hockst mit Sicherheit in einem Umfeld, wo nichts sensibel und entspannt ist.

Deine Grenzen werden nicht eingehalten, sie werden plattgewalzt wie von einer Horde goldgieriger Siedler, die in ein bereits dezimiertes Reservat einfallen.

Wut kann helfen dich am Leben zu erhalten.

Aber sie frisst dich auch auf.

 

Deine heftigen eruptiven Gefühle tun weder dir noch anderen gut.

Es sind weitere Verletzungen, die ich mir selbst und ja auch anderen zufüge.

Sie sind Gewalt.

 

Also jetzt suche ich nach dem Seismographen, dem Frühwarnsystem.

Habe ich sie nicht bemerkt die kleinen zittrigen Ausschläge des Zeigers?

Bin ich aus Vernunft, Druck oder Angst über mein Gespür gegangen?

Haben mich meine Gefühle verwirrt?

Gefühle die in lauernder Erwartungshaltung schwelen, wie angekettete Bulldogen, völlig unterernährt, die nach allem Schnappen, wenn sie Krümelchen von Geborgenheit, Anerkennung und Liebe wittern.

 

Ich kann nur sagen:

Füttere deine Kettenhunde!

Füttere sie selbst.

Wenn du dich nicht traust, sie von der Leine zu lassen, gib ihnen zumindest mehr Spielraum, etwas mehr Lauflänge.

Lass frische Luft und Sonne in den Käfig.

Ersetze den Beton und die Wände mit Erde, Luft, Natur.

Atme.

 

Rede mit deinen Kettenhunden, streichele sie, drücke sie ganz fest und weine ruhig mal mit ihnen.

Sie lecken dir übers Gesicht, sie rollen sich wohlig über den Boden und eines Tages, wenn sie wieder wohlgenährt sind, kraftvoll mit glänzendem Fell, dann machen sie sich auf dem Weg.

Sie gehen davon.

Und sie versprechen dir, dich immer zu beschützen, auch wenn sie nicht da sind.

So wie du sie beschützt hast.

Atme.

 

Der 6. Genschlüssel bedeutet für mich KULTIVIERUNG.

 

Ich kultiviere Zorn, Wut und all die anderen Gefühle.

Ich unterdrücke sie nicht, ich leugne sie nicht.

Ich darf sie anerkennen, pflegen. Ich kann mir etwas echt Kreatives, Phantasievolles ausdenken sie zu würdigen.

Sie zu ehren. Sie anzunehmen.

 

Es gibt kleine Rituale, die ich mir schaffen kann.

Kleine Halteseile, kleine Entspannungsnetze wie ein wohltuendes Bad, ein langer Spaziergang, mir schöne Dinge ansehen, ein tröstendes Stück Musik, ein angenehmer Gesprächspartner.

Es gibt viele Dinge, von denen wir wissen, dass sie uns speziell guttun.

Vielleicht schreibe ich was oder mal ein Bild, fahre Skateboard oder schwimme im Meer.

Und es gibt da draußen viele Dinge, die dir guttun und dich nicht betäuben, verletzen oder stressen.

Frag dein Herz. Was fühlst Du?

 

Wie unterbreche ich den Kreislauf von Wut, Konflikt, Streit.

Es funktioniert nur, wenn ich mich ein Stückchen neben mir stelle und verstehe, das bin ICH nicht.

Ich bin ein Teil, ein Aspekt des BEWUSSTSEINS.

Ich bin nicht eine Emotion, ebenso wenig wie ich ein Gedanke bin.

 

Möchte ich mich darin verlieren?

 

Ich bin nicht frei, wenn ich anhafte mit Ängsten, Sehnsüchten, Ärger.

Es ist aber auch noch mehr.

Gefühle sind auch Wertungen.

Ich bewerte mich und meine Situation sowie ich die eines anderen bewerte.

Ich fälle ein Urteil.

Ich bin nicht offen.

Ich habe mich aus dem realen Moment herausgenommen und mich in die Vergangenheit oder eine Idee einer Zukunft verrannt.

Ich klebe fest. Ich bin nicht hier.

Hier und jetzt.

Ich habe mich abgeschnitten.

Getrennt.

Vom BewusstSEIN.

 

Sich seinen Emotionen hinzugeben ist der bequeme Weg.

Noch einmal es geht nicht um Kontrolle.

Es geht nicht darum ein Roboter zu werden.

Physiologisch ist belegt das jedem Gedanken, jedem Entschluss, den ich fälle, ein Gefühl vorausgeht.

Diese Gefühle sind ähnlich wie mein Denken, lange Zeit konditioniert worden.

Durch meine Erfahrungen, Prägungen seit meiner und vor meiner Geburt.

Gefühle sind weniger einzigartig und individuell, wie wir meinen.

Und die Vorstellung das irgendwer oder was, bestimmte Knöpfe bei mir drücken kann und ich dann, wie eine angestochene Quietschmaus im Kreis springe, erfüllt mich absolut mit Unbehagen.

 

Leugne nicht deine Gefühle.

Nimm sie an.

Wir haben nicht so sehr Probleme, weil wir Gefühle haben.

Sondern weil wir nicht gelernt haben mit ihnen umzugehen.

Zuerst gab es diese harte Botschaft, dass es sich nicht gehört bestimmte Gefühle zu haben, dass sie unerwünscht waren – je nach Eltern und ihrer Verfassung – warst du der fröhliche Kasper, der Weinerliche oder die Wütende, der Systemsprenger.

Schmerz, Verlorenheit, Ängste haben wir unterdrückt weggemacht, wollten wir nicht.

Ich will doch nicht leiden.

Spinnst Du?!

Ja und es gab Schmerz, der war nicht aushaltbar.

Der hat tiefe nicht ausgeheilte Wunden geschlagen.

Wir haben uns beschissene Notverbände angelegt.

Recht dürftig.

Es muckert.

 

Nein, alle Gefühle wollen gesehen werden.

Sie wollen sogar mehr, sie wollen ausgelebt werden.

Gefühle sind wie eine Meereswelle, sie laufen und laufen, sie steigen auf und hinab, sie brechen sich und sie ergießen sich zurück in den großen unendlichen Ozean.

 

Bei Gefühlen können wir am ehesten und recht leicht verstehen, dass sie ENERGIE sind.

Der Vorstellung, dass ich irgendwo Energie staue und sie sich einen eventuell ungeeigneten Zeitpunkt und Ort sucht, um sich zu entladen oder dass, wenn ich sie staue, sie mir irgendwo anders fehlt, kann ich gut folgen.

 

Wilhelm Reich hat vom „Charakterpanzer“ gesprochen, von verhärten Muskeln, psychischen Neurosen, wenn Energien im Körper nicht frei zirkulieren können. Jeder weiß das Emotionen uns krank machen können. Jeder weiß, dass sie sich im Körper manifestieren, ja selbst unsere Zellen motivieren.

Gefühle haben eine große Macht.

Weil sie gerichtete Energien sind. Energien denen ich selbst ein Etikett umgelegt habe.

Gefühle entstehen nicht im luftleeren Raum, sie haben Wurzeln.

Diese Wurzel wurden lange Zeit genährt, intensiv.

Doch bei einigen Exemplaren gibt es echten Nährstoffmangel.

Ich bin die Gärtnerin.

Die Gärtnerin meiner Gefühle.

 

PROVOKATION

 

Leute mit aktiviertem 6er Tor lieben die Provokation.

Ja, wirklich, ich liebe sie.

Jemand zu provozieren, bestimmte Fragen zu stellen, lustig zu necken, finde ich gut. Es kann Menschen und ihre Meinungen auf sich selbst zurückwerfen, kann ihnen weiterhelfen.

Ok, ich bin die mit dem Zweifel, dem alles zu ergründen Drang, immer Lösungen zu finden, Muster nachzuspüren und na klar bin ich provokant.

Wie soll das sonst gehen, wenn man alles hinterfragt?

Ich schlucke die bitteren Pillen nicht einfach so.

Ich will alles über sie wissen, bevor ich sie im Klosett herunter spülen kann.

 

Gut, dass ich jetzt ein entschärfter, meist sanfter Systemsprenger bin...

Meist.

Niemand lässt sich gern mit Gewalt überzeugen, nur einschüchtern.

 

Es ist falsch, andere mit seinen Gefühlen zu bedrängen.

Egal welchen.

Ja.

Es funktioniert auch nicht, weil die Etikettierung, die Wertung im Inneren stattfindet.

Doch, es hilft mit der Freundin zu reden.

Ja, ich darf zeigen, wenn ich verletzt bin.

Ich darf schroff sein.

Aber es geht um das Maß und ob ich die tatsächliche Bereitschaft habe, die Welle auslaufen zu lassen.

Möchte ich wirklich, dass sie sich im Meer der Unendlichkeit ergießt und auflöst?

Möchte ich wirklich loslassen oder will ich mich nur noch mehr und mehr suhlen?

Will ich mich einfach gehen lassen und den anderen bestrafen?

Will ich mit lauter Fürsorge oder Leiden jemanden manipulieren?

 

Das alles ist Missbrauch.

Bevor wir körperlich missbrauchen, missbrauchen wir andere emotional.

Und das ist kein bisschen besser.

Es ist sogar perfider.

 

Wenn wir den Teufelskreislauf durchbrechen wollen.

Dann klären wir unsere Gefühle vorrangig bei uns.

Und geklärt, gehen wir ins Außen.

Und nicht alle Konflikte, Befindlichkeiten oder Ärgernisse brauchen vom Gegenüber Bestätigung.

Ich brauche nur für mich selbst wissen, besser spüren, wo ich stehe und wohin ich weiter gehen will.

 

Jemanden überzeugen zu MÜSSEN, dieses Gefühl, ist bereits ein Akt der Gewalt.

Ganze Horden, Stämme, Nationen, Religionsgemeinschaften haben NUR unbedingt überzeugen wollen, weil sie sich im Recht hielten.

Da kommt wieder der Verstand, der mit echten Fakten, welche ausgewählt wurden aus einer dürftigen, recht begrenzten Realität, absolut jenseits von unendlichen Möglichkeiten, sich bestätigt hat. Daher im Recht ist und es sich nun NEHMEN kann.

Ein großes "HALALI" ins Kriegerhorn bläst!

 

Ich kann Massen nicht mit rationalen Argumenten in die Selbstvernichtung schicken,

Ich nutze ihre Emotionen.

Nur Emotionen sind so kraftvoll, dass du bereit bist dein Leben aufzugeben.

 

Werbung funktioniert über Emotion.

Ein Auto wird über Emotion verkauft – jedem ist bestimmt schon die Sinnfreiheit von Automobil Werbespots aufgefallen.

Erst mal weiß keiner, worum es geht.

Aber ich fühle es bereits.

Die Freiheit, das Abenteuer, die Sicherheit, den Luxus…

Nix ist real davon in meinem Leben.

 

Also echt!

Wie gehen wir mit unseren Gefühlen um?!

Als wären sie ‚ne Flohmarkt Krabbelkiste für jedermann.

Bedien‘ dich ruhig! Leg noch was rein!

Ich nehm‘s dann mit.

 

Sie sind unser verdammter Schatz, den wir sehr sorgsam hüten sollten.

Voller Liebe und Hingabe.

Meine Gefühle gehören mir!

Ich kümmere mich um sie.

Meine Achilles Ferse gebe ich nicht preis, ich schütze sie.

 

Gibt es so‘nen Aluhut fürs Herz?

 

Er wird aus Mut gemacht, Ehrlichkeit und der Bereitschaft Verantwortung für die eigenen Gefühle zu übernehmen.

Sie kommen nicht einfach so heruntergeregnet und durchfluten mich wie ein Schwamm und wenn ja, habe ich mir längst eine kleine Seifenschale gebaut, mit der ich über den wilden Ozean schlingern kann ohne unterzugehen.

 

Jedem Gefühl eine Priese Liebe dazugeben, ein paar Sekunden einwirken lassen.

Atmen.

Das hilft.

 

Ach ja, und ich habe gehört, Humor ist ein echter Weichmacher.

Lachen ist die Schwester der Diplomatie.

 

Lachen weitet dein Herz.

 

Ein starkes Herz ist voller Mut und Wahrheit.

Es kann sich alle Gefühle erlauben.

 

 

 

Herzlichst

Eure zonfeld

 

 

Alle Bilder im Artikel von zonfeld library, gestaltet von Judith Werner 2024


Human Design System

Tor 6

Das Tor der Reibung und der Konfliktlösung

 

Bereich: Q3 – Beziehung (Dualität)
Energiezentrum: Emotionalzentrum – Emotion (Partnertor 36)
Schaltkreis: Schützen (Stamm) materiell – Nachkommenschaft
Aminosäure / Organ: Glycin / Lumbarganglie

 

Dieses Tor ist Teil des auf Fortpflanzung ausgerichteten Kanals der Intimität, Fruchtbarkeit und Sexualität, der das Emotionalzentrum (Tor 6) mit dem Sakral (Tor 59) verbindet.

 

"Der fundamentale Design-Baustein des Fortschritts.

Das Gesetz, das Wachstum nicht ohne Reibung existieren, geschehen kann.

Die Energie, um das Leben selbst zu produzieren."

Claudia Dülberg

 

 

"Dieses Tor liefert die Energie, Entwicklungsprozesse zu beschleunigen, oder aber -ganz im Gegenteil– zu entschleunigen bzw. zu beschwichtigen. Beides passiert vor allem über die Methode des Konfliktes und der Konfliktlösung. Das Tor stellt eine tiefe, emotionale Intelligenz und einen besonderen Gerechtigkeitssinn / Sinn für Balance, sowie einen sehr gutes „Tastsinn“ (wortwörtlich und im übertragenden Sinne gemeint) zur Verfügung. Das macht Menschen mit Tor 6 zu guten Schiedsrichtern und Streitschlichtern."

 


Der 6. Genschlüssel

 

Schatten - Konflikt

Gabe - Diplomatie

Siddhi - Frieden

 

Codongruppe: Ring of Alchemy (6, 40, 47, 64)

Programmierungspartner: 36. Genschlüssel

Physiologie: Mesentrischs Nervengeflecht (Lumbarganglien)

Aminosäure: Glycin

 

Die Codon Gruppe im Beziehungsquadranten, die Transformation (Transmutation) menschlicher Beziehungen, programmiert wie keine andere.

 

„Das das Gold welches die Alchemisten erzeugen wollten, der Weg der Frequenzanhebung unserer menschlichen Beziehungen gleichkommt.“

 

Der GK 6 reißt die Schranken in menschlichen Beziehungen nieder.
Vom Konflikt mit Diplomatie in den Frieden (physiologisch Lumbarganglien)

Der GK 40 formt die neue Offenheit in den Gemeinschaften aus.
Aus Erschöpfung mit Entschiedenheit zum Divine Will (phys. Magen)

Der GK 47 ermöglicht uns unsere alten Wege zu verwandeln.
Aus Unterdrückung über Wandlung zur Verklärung (phys. Neocortex)

Der GK 64 eröffnet uns frische Instrumente in neuer Art und Weise zu leben.
Aus der Verwirrung über Imagination zur Erleuchtung (phys. Zirbeldrüse)

 


 

“There is really only one war, the war within ourselves, wich produces external wars.“

J. Krishnamurti

 


 

„Dieser Genschlüssel ist durch seine Abgrenzungsstärke für Kriege verantwortlich. Als Teil der Fruchtbarkeit (59-6) und damit Beginn des Stammesaufbaus, entstand durch diesen 6. Schatten sowohl die genetische Diversität der Menschheit als auch unsere Stammesabgrenzungen der Genpools. So ist Krieg seit Äonen vorprogrammiert.“

 



I Ging

Hexagramm 6

 

„Der Streit oder die Konfliktsituation“

 

"Ein Prüfpunkt... für mein Selbstverhältnis.
Urvertrauen... oder Urangst - wer sitzt hier am Steuer? Das Bauchgefühl ist janusköpfig: es kann uns leiten - oder auch verwirren. Hat meine aktuelle Gefühlslage wirklich etwas mit der Situation zu tun, in der ich gerade stecke? (Und wenn nein: Woher kommen diese Gefühle dann? Wo gehören sie wirklich hin?)" no2do

 

"Streit entsteht, wenn man im Gefühl seines Rechts auf Widerstand stößt. Ohne die Überzeugung des eigenen Rechts führt Widerstand zu Hinterlist oder gewaltsamem Übergriffen aber nicht zum offenen Streit. Ist man in Streit verwickelt, so ist machtvolle Besonnenheit, die jederzeit zur Beilegung des Streites und zum Vergleich auf halbem Weg bereit ist, das einzige Heilbringende. Ein Verfolgen des Streites bis zum bitteren Ende ist, selbst wenn man recht behält, vom übel, weil man dadurch die Feindschaft verewigt. Es ist wichtig, den großen Mann zu sehen, d. h. einen unparteiischen Mann, dessen Autorität hinreicht, um den Streit friedlich beizulegen oder gerecht zu entscheiden. Auf der andern Seite ist es zu vermeiden, in Zeiten des Unfriedens das große Wasser zu durchqueren, d. h. gefahrvolle Unternehmungen zu beginnen, denn die bedürfen einheitlich zusammengefaßter Kräfte, wenn sie gelingen sollen. Streit im Innern lähmt die Kraft, die Gefahr im Äußeren zu besiegen." Aus: I Ging – Richard Wilhelm

 


Mein Tor 6

P-PLUTO

Die Transformation des ICHs

TRANSFORMATION

6

Besonnenheit

Bereich: Q3 - Beziehung (Dualität)

Besonnene Auseinandersetzung als Vorbedingung für fruchtbare Weiterentwicklung und Wachstum.

 

Potenzialbeschreibung

Tor 6 ist die emotionale Intelligenz für Öffnung oder Ablehnung. Es steuert den Fluss der Emotionen durch das Emotionalzentrum wie eine Schleuse, die kontrolliert, ob wir offen sind für Intimität oder nicht. Tor 6 ist der genetische Schutzreflex und regelt, mit wem wir intim werden. Es beinhaltet alle potenziellen Ströme der Bewusstheit und der emotionalen Wellen im Emotionalzentrum. Es ist bestimmend für die emotionale Balance, die menschlichen Interaktionen - vom Frieden bis zum Krieg. Körperlich wird dies auch durch das Gleichgewicht des pH-Wertes gesteuert. Das Potenzial des Tores ist die Besonnenheit.

 

6.3

Loyalität

In schwacher Position Unterstützung finden.

 

Licht

Die Fähigkeit, aus einer schwachen Position heraus in einem Konflikt Unterstützung zu bekommen, weil Gefühlstiefe und Loyalität gezeigt werden.

Schatten

Loyalität wird im Konflikt als Unterwerfung unter die herrschende Ordnung empfunden, was zur Ablehnung von Intimität und Verbindung führt.

 

3. Linie Loyalität:

Gefühlstiefe, aber auch Empfindlichkeit gegen Zwänge.

Die Welle von Bindung eingehen und Bindung lösen.

Sicherstellen, dass genetisch neues Material in die Welt kommt.

Sexuelle Experimentierfreude.

Auch der Wunsch die Tür auch mal allein hinter sich Zumachen zu können oder allein ausgehen zu können, um dann wiederzukommen.

 

Linie 3: 07–11 Uhr
Das höhere Recht des inneren Wesens kann nicht geraubt werden

Werte, die einem wirklich gehören, können nicht geraubt werden und entfalten sich zur rechten Zeit auch ohne Streit. Deshalb ist es ratsam keinen Ärger übers Knie zu brechen und das Stärkere unnötig herauszufordern. Man braucht sich nicht mit seinem Recht zu brüsten. Das wichtigste ist, das (erworbene) höhere Recht des inneren Wesens zu bewahren.

 


"Die Gabe erwächst dadurch, dass wir uns selber die Erlaubnis erteilen, Licht auf unsere Samen im AngstDunkel zu werfen. Diese Lichtfrequenz verhilft uns zu innerem Wachstum und tatsächlicher Konfliktfähigkeit.

Echte Konfliktfähigkeit liegt jenseits erlernbarer Konfliktlösungsstrategien. Durch die Tatsache, dass wir unsere eigenen Beziehung-Schmerz-Trigger in Ruhe und ohne Repression oder Reaktion anschauen können, fallen nicht nur Projektionen, sondern legt unsere Dauerschleife schlichtweg ihre Waffen nieder, da sie nicht mehr benötigt wird.

Kannst Du Dir Deinen einseitigen Waffenstillstand vorstellen?

Wenn wir uns in dieser Frequenz in neue Konflikte einlassen, geschieht etwas Unglaubliches. Wir finden Frieden mit unseren Konflikten. Wenn Angst vor der Angst nicht mehr notwendig ist, weil Du Dir Deiner Schmerzen gewahr bist und Dich nicht mehr gegen die äußeren Trigger wehren brauchst, die unangenehme Emotionen in Deinem Nervensystem erzeugen, dann bist Du wirklich in der Gabe der Diplomatie und kannst aus tiefstem Herzen sprechen.

Die Berufung dieses Geschenks ist es, eine Basis für friedlichere, freundlichere, freundschaftlichere und liebesvollere Beziehungen zu schaffen. Um dadurch auch die Gabe der Friedfertigkeit aufrechtzuerhalten.

Wo Unfrieden in Deinem Leben ist, ist Dein Friedensweg!"

https://humandesign.shah.at/


GERADE WURDE ICH GEFRAGT:

Was ich tue, wenn jemand meine Grenzen immer wieder verletzt?!

Ich verlasse das Spielfeld.

Ich muss nix im Außen klären, eventuell ist das nur üppige Energieverschwendung.

Es ist in Wahrheit ein Anhaften-Bleiben.

Ich sitze noch in der Bärenfalle. (Weil ich die Verantwortung über meine emotionale Befindlichkeit IMMER NOCH an jemand anderen ausliefere.)

Loslassen.

Einfach loslassen.

Ich gehe weiter.


Das Konzept der Grenzen ist ein Konzept der Gewalt.

Es gibt keine Grenzen.

Niemand kann "meine Grenzen" überschreiten.

Wo sollen die denn sein oder was sind meine Grenzen?

Wir alle haben schon mal mitbekommen, wie variabel das für uns sein kann, je nachdem wie mein Allgemeinzustand so ist.

Eine Grenze meint einen Schutzreflex. Das Gefühl in Verteidigung und Gegenwehr gehen zu müssen.

Sich zu entziehen, fliehen oder STOP zu brüllen.

Ich befinde mich dann immer noch im Krieg.

Das Konzept von Grenzen beschert mir keinen Frieden.

Nicht weil Frieden keiner Grenzen bedarf, sondern weil das Leben schlichtweg grenzenlos ist.

Ich brauche ein anderes Konzept, ein Konzept der Ehrlichkeit MIR SELBST gegenüber: was ängstigt mich, was macht mich wütend, was möchte ich nicht? Und warum?

Anerkennen was Angst macht und in einer Situation so klare und friedvolle Lösungen wie möglich für MICH SELBST finden und umsetzen.

Nicht für andere oder von anderen erwartend - das ist zwecklos, anmaßend, das ist Gewalt.

Der Indikator ist und bleibt DEIN Herz.


„Unser Herz lässt uns niemals im Stich! Es lässt sich nicht täuschen wie unser Verstand und auch nicht in emotionale Krisen eintauchen wie unser Bauch. Das Herz braucht weder Erklärungen noch emotionale Steuerprogramme.

Es ist in liebender Neutralität und kann in diesem Status geschehen lassen, denn alles ist gut so wie es ist, nichts davon ausgenommen.“

http://101821.homepagemodules.de/t1437f17-Aktueller-Maya-Kalender.html



Sehr schöner, umfangreicher Artikel zum Thema 6. Genschlüssel:

http://www.humandesignsystem.de/Artikel/klausjuergenbecker(7).asp


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